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Maestro Muti im Marchfelderhof: Goldener Johann Strauss und italienisches Gala-Diner

Auszeichnung für Riccardo Muti im Marchfelderhof
Peter Widholz (l., Präsident Johann Strauss-Gesellschaft Wien) überreichte mit Werner Resel (Ex-Vorstand Wiener Philharmoniker) Maestro Riccardo Muti den Goldenen Johann Strauss 2017. (Foto: Rudi Meidl)

Im Rahmen einer stimmungsvollen Soiree in Gerhard Boceks Marchfelderhof in Deutsch-Wagram wurde Maestro Riccardo Muti von der Johann Strauss-Gesellschaft Wien mit dem Goldenen Johann Strauss ausgezeichnet.

Vor dem Marchfelderhof hatte bereits das Infantrieregiment Nr. 42 des Blasorchesters der ortsansässigen Musikschule Aufstellung genommen, um den Dirigenten zu begrüßen und Marschmusik zu intonieren. Maestro Muti griff auch sogleich zum Taktstock, um einen der Märsche zu dirigieren.

Zu Ehren des berühmten Gastes war an der Fassade des Marchfelderhofes eine Gedenktafel angebracht worden (unmittelbar neben jener von Liz Taylor), die Riccardo Muti eigenhändig enthüllte. Die Laudatio hielt Prof. Mag. Peter Widholz, Präsident der Johann Strauss-Gesellschaft Wien, in perfektem Italienisch, der sich überaus erfreut zeigte, die Auszeichnung dem Maestro persönlich überreichen zu dürfen.

Auszeichnung für Riccardo Muti im Marchfelderhof
Maestro Riccardo Muti dirigerte mit Verve das Infantrieregiment Nr. 42 des Blasorchesters der Musikschule Deutsch-Wagram. (Foto: Rudi Meidl)

Das italienische Fest-Diner, kreiert von Marchfelderhof-Küchenchef Christian Langer, spielte alle Stücke: Nach dem Prosecco-Empfang wurde Prosciutto mit Melone, dazu toskanisches Brot, gereicht. Darauf folgten ein Marchfelder Spargelrisotto vom Feinsten und danach ein gemischter Blattsalat mit Garnelen, knackigen Gurken, Paradeisern und Zwiebeln. Ein gebratenes Fischterzett vom Wels, Lachs und Kabeljau, mit Braterdäpfeln und toskanischem Ofengemüse, wurde als Hauptgang serviert. Als offizielle Weinbegleitung wurde ein von Abt Joachim Angerer aus dem Stift Geras getaufter „Brio di Muti“ kredenzt. Den Abschluss bildete ein Stück der delikaten Johann-Strauss-Torte, die der Maestro zuvor selbst angeschnitten hatte.

Umrahmt wurde der Gala-Abend mit künstlerischen Darbietungen ersten Ranges: Die Mezzosopranistin Gisela Theisen sang das Prinz Orlofsky-Couplet „Ich lade gern mir Gäste ein“ aus der Operette „Die Fledermaus“, das Küchl-Quartett mit Rainer Küchl (1. Violine), Daniel Froschauer (2. Violine), Heinrich Koll (Viola) und Robert Nagy (Violoncello) bot beschwingt Strauss-Melodien dar.

Maestro Riccardo Muti ist nach dem Komponisten Leopold Grossmann, KS Prof. Renate Holm, Prof. Otto Schenk und KS Heinz Zednik der fünfte Preisträger der Goldenen Johann Strauss-Auszeichnung. Der italienische Star-Dirigent wird zudem das kommende Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker leiten, nachdem er dieses bereits in den Jahren 1993, 1997, 2000 und 2004 dirigiert hatte. (Siehe auch: www.anja-schmidt.at)

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