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60 Jahre „Beste Österreichische Gastlichkeit“: Jubiläumstag in Linz

60 Jahre BÖG Jubiläum in Linz
BÖG-Geschäftsführer/Finanzvorstand Martin Weiler (l.) und BÖG-Vizepräsident Reinhold Baumschlager mit der aktuellen Ausgabe des BÖG-Magazins und historischen Exemplaren

Die BÖG – „Beste Österreichische Gastlichkeit“ – feierte mit einem großen Jubiläumsveranstaltung im Restaurant „Das Anton“ in Linz ihr 60-jähriges Bestehen. Der Bundesvorstand wurde im Rahmen der Generalversammlung wiedergewählt, auch Präsident Toni Mörwald wurde erneut in seiner Funktion bestätigt.

Die BÖG versteht sich als Marketinggemeinschaft für Österreichs Gastronomen. BÖG-Mitgliedsbetriebe sind Botschafter österreichischer Gastlichkeit. „Unser Gast steht im Mittelpunkt und wird mit typisch österreichischer Küche, traditionell oder modern, verwöhnt und mit österreichischer Gastfreundschaft und Herzlichkeit umsorgt“, fassen die Veranstalter ihre Kernbotschaft zusammen. Die BÖG-Gastgeber verarbeiten hauptsächlich regionale und saisonale Produkte von heimischen Produzenten.

Nach der Generalversammlung widmete sich eine Podiumsdiskussion mit Toni Mörwald und Heinz Reitbauer sen. dem Thema „Gastronomie im Wandel – Veränderungen in den letzten 60 Jahren“. Eine weitere, besetzt mit u. a. Erich Mayerhofer (Landgasthof Bärenwirt, Petzenkirchen) und Mario Pulker (WKÖ Spartenobmann Gastronomie), hatte die Tradition und Zukunft der Gastronomie mit ihren gegenwärtigen Trends, wie etwa Regionalität versus Fusionsküche, zum Thema.

Die „Beste Österreichische Gastlichkeit“ wurde als „Bund Österreichischer Gastlichkeit“ am 26. April 1956 gegründet. Die über 200 Mitgliedsbetriebe sind meist kleinstrukturiert, waren und sind aber ein wichtiger Wettbewerbsvorteil in der österreichischen Tourismusbranche. Zum Jubiläum wurden die BÖG-Betriebe eingeladen, ein Jubiläumsgericht auf ihrer Karte anzubieten.

„Neue Herausforderungen wurden immer gemeistert“

Fest steht: Die Gastronomie muss sich auf veränderte Verhältnisse einstellen. „Neue Richtlinien wie Registrierkassenpflicht, Barrierefreiheit oder Nichtraucherschutzgesetz werden die österreichischen Gastronomiebetriebe vor große Herausforderungen stellen. Die BÖG-Geschichte beweist aber, dass dies auch in den letzten 60 Jahren oft der Fall war und auch immer gemeistert wurde“, so die Veranstalter.

Mit einfallsreichen Rezepten und beeindruckenden Genussbildern wurde das Jubiläumsmagazin „60 Jahre BÖG“ präsentiert. Wo man Österreich schmeckt, wird im BÖG-Magazin eindrucksvoll unter Beweis gestellt – angereichert mit Kommentaren zum Thema „Österreichs Küche & 60 Jahre BÖG“ von Eckart Witzigmann, Johanna Maier, Mag. Willi Klinger, Jörg Wörther, Sarah Wiener, Dr. Petra Stolba und vielen anderen. Das BÖG-Magazin erscheint seit Herbst 2013 nunmehr bereits zum sechsten Mal.

Nach der Magazinpräsentation wurde zum Fünf-Gang-Gala-Dinner gebeten, an dem auch Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling teilnahm. Als Aufgabe für die Zukunft hat sich die BÖG vorgenommen, die bestehenden Gütesiegel in der Gastronomieszene unter die Lupe zu nehmen und eine Verwaltungsreform der Kulinarischen Initiativen Österreichs anzustreben.

Die Vorteile der BÖG für ihre Mitglieder: Das BÖG-Magazin erscheint zwei Mal jährlich und serviert kulinarische Reportagen aus BÖG-Betrieben. Die BÖG-Webseite wartet mit einer App, die Informationen zu allen Mitgliedsbetrieben bereithält, zum Gratis-Download auf. Außerdem bietet der Verein PR und Pressearbeit für alle BÖG-Betriebe sowie die Möglichkkeit zum Netzwerken mit Kollegen und Firmenpartnern bei BÖG-Veranstaltungen.

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